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Filteranlagen von KNOLL reinigen Kühlschmierstoffe bis in den hochfeinen Bereich, auch ohne Filterverbrauchsstoffe. Die Filteranlagen arbeiten dabei lokal für Einzelmaschinen sowie zentral für Maschinengruppen oder komplette Fertigungsbereiche.

Egal, ob ein einfacher Zentrifugalabscheider zum Trennen sedimentierfähiger Feststoffe aus niedrigviskosen Flüssigkeiten (z.B. Emulsionen) ohne Filterverbrauchsstoffe benötigt wird, oder ein Hochleistungs-Bandfilter in Schrägbett-Bauweise, von KNOLL ist alles aus einer Hand erhältlich.

Mit einem umfassenden Produkteprogramm werden komplette Anlagen und Systemlösungen mit zentralen oder dezentralen Funktionen realisiert.


Feinstfilter MicroPur

Der MicroPur® F-Serie besticht durch die kompakte Bauweise und das exzellente Preis-/Leistungsverhältnis. Eine effektivere Rückspültechnik verlängert die Standzeiten der Filterpatronen und senkt die Wartungskosten noch weiter. Geblieben ist die hohe Filterqualität des MicroPur® bei niedrigem Energieverbrauch.

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Einsatzbereiche

Der MicroPur® ist ein Rückspülfilter zum Abscheiden feinster Verunreinigungen aus Ölen. Ideales Einsatzgebiet für den MicroPur® ist das Werkzeugschleifen von Hartmetall und HSS. Neben standardisierten Anlagen für einzelne oder mehrere Maschinen bietet KNOLL individuelle zentrale Filteranlagen für ganze Fertigungsbereiche. Die Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe ohne Filterhilfsmittel, der geringe Energieverbrauch und die niedrigen Wartungskosten ergeben eine besonders hohe Wirtschaftlichkeit des MicroPur®.

Eigenschaften

  • hohe Filterfeinheit (1-3 µm)
  • schneller und effektiver Regenerationszyklus, geringe Rückspülmenge
  • energieeffiziente Rückspülung ohne Luft
  • einfache Wartung durch gute Zugänglichkeit und schnellen Tausch der Filterpatronen
  • kostengünstige, rückspülbare Filterpatronen
  • energieeffiziente, bedarfsgesteuerte Pumpenregelung
  • flexibles Baukastensystem mit geringem Platzbedarf

Funktion

Filtern

Die Filterpumpe des MicroPur® fördert den Kühlschmierstoff tangential in die Filtertöpfe. Durch die Zentrifugalkraft scheiden sich größere Feststoffe bereits an der Gehäusewand ab. Anschließend durchströmt die Flüssigkeit die Filterpatronen des MicroPur® von außen nach innen und gelangt als Filtrat in den Reintank. An der Oberfläche der Filterpatrone bildet sich ein Filterkuchen (Konzentrat), welcher wie ein zusätzlicher Tiefenfilter die Mikrofiltration unterstützt.

Re­ge­ne­rie­ren

Der zunehmende Filterkuchen verursacht eine Reduzierung des Volumenstroms bzw. eine Erhöhung der Druckdifferenz an der Filterpatrone. Druck- oder zeitgesteuert startet die Regenerationsphase des MicroPur®: Das Zulaufventil schließt und das Abschlammventil öffnet. Die Spülpumpe fördert nun kurzzeitig gereinigte Flüssigkeit von innen nach außen durch die Filterpatrone. Das löst den Filterkuchen und schwemmt die Partikel in den Schlammtank des MicroPur®. Die weitere Konzentration der Flüssigkeit übernimmt eine nachgeschaltete Einrichtung zur Schlammaufbereitung.

Feinstfilter MicroPur (PDF)


Flüssigkeitszentrifuge CA 100

Die automatische Zentrifuge CA 100 ist ein Zentrifugalabscheider zur kontinuierlichen Feinstreinigung von Kühlschmierstoffen (KSS) und anderen industriellen Prozessflüssigkeiten. Hauptmerkmale sind die hohe Abscheideleistung bis in kleinste Partikelbereiche und die automatische Schmutzentleerung.

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Einsatzbereiche

Die Flüssigkeitszentrifuge CA 100 ist ideal zur Badpflege an zentralen KSS-Aufbereitungssystemen und Einzelmaschinen geeignet. Sie verhindert die Aufkonzentration feinster Partikel aus Stahl, Hartmetall, Silizium, Keramik, Graphit usw. Weitere Einsatzbereiche sind die Schlammkonzentration von Rückspülfiltern sowie die Vollstromreinigung kleinerer Flüssigkeitsmengen von Feinstbearbeitungsprozessen.

Eigenschaften

  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • kurzer Regenerationszyklus durch mechanisches Bremssystem
  • frequenzgeregelter, verschleißfreier Direktantrieb über Kupplung
  • schall- und Ölnebeldämmung durch Verschlussklappe
  • elektronische Vibrationsüberwachung mit automatischer Stoppfunktion
  • getrennte Drehzahlüberwachung von Motor und Trommel
  • automatische Spülung von Rotor und Fliehkraftventilen
  • Pult-Schaltschrank, flexibel an 3 Seiten aufstellbar

Funktion

1. Abscheiden

Die Trommel beschleunigt auf Maximaldrehzahl. Nach dem Eintritt der verschmutzten Flüssigkeit verteilt sie sich durch die Fliehkräfte ringförmig an der Trommelwand. Da die Schmutzpartikel eine höhere Dichte als die Flüssigkeit aufweisen, wandern sie nach außen und sammeln sich an der Trommelwand. Ein Schälrohr nimmt die gereinigte Flüssigkeit auf und fördert sie aus der Trommel.

2. Trocknen

Nach einer einstellbaren Zeit stoppt die Flüssigkeitszufuhr. Bei reduzierter Drehzahl öffnen die Fliehkraftventile, durch die nun die Restflüssigkeit aus der Trommel austreten kann.

3. Entleeren

Die Bremse stoppt und blockiert die Trommel innerhalb von Sekunden. In umgekehrter Drehrichtung rotieren Kratzmesser mit geringer Drehzahl in der feststehenden Trommel. Der stichfeste Schmutz fällt nach unten aus der Zentrifuge.

4. Spülen

Die Trommel beschleunigt auf die Trocknungsdrehzahl und für eine gewisse Zeit strömt wieder Flüssigkeit in die Zentrifuge. Anschließend starten noch einmal die Trocknungs- und die Entleerungsphase (siehe 2. und 3.).

Flüssigkeitszentrifuge CA 100 (PDF)


Kompaktfilter KF

KNOLL-Kompaktfilter KF sind Bandfilter zum Reinigen von Kühlschmierstoffen (KSS) spanabhebender Bearbeitungsverfahren:

  • Verwendung als eigenständige Reinigungseinheit oder in Kombination mit Späneförderern (z.B. an Bearbeitungszentren)
  • Lokaler (für eine Werkzeugmaschine) oder zentraler Einsatz (für mehrere Werkzeugmaschinen) möglich
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Eigenschaften

  • kompakte Bauweise
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • höherer hydrostatischer Druck im Vergleich zu Flachbettfiltern
  • Räumleisten und Abstreifer
  • universell einsetzbar für unterschiedliche Bearbeitungsverfahren, Werkstoffe, Kühlschmierstoffe, Volumenströme und Reinheitsgrade

Nutzen

  • platzsparende Aufstellung
  • kurze Amortisationszeit
  • höherer Volumenstrom, geringerer Vliesverbrauch und besserer Reinheitsgrad
  • problemloser Austrag von Spänen, auch von Leichtmetall
  • einfache Auslegung und Planung

Beschreibung

Fil­ter­pro­zess

  1. Schmutzflüssigkeit strömt seitlich durch den Einlaufkasten in die Filtermulde
  2. das Filtervlies hält die Schmutzpartikel beim Durchströmen zurück
  3. die Schmutzpartikel bilden einen Filterkuchen, der auch kleinste Schmutzpartikel abscheidet
  4. die Reinflüssigkeit sammelt sich im Reintank

Re­ge­ne­ra­ti­ons­pro­zess

  1. der wachsende Filterkuchen erhöht den Strömungswiderstand
  2. das Flüssigkeitsniveau in der Filtermulde steigt an
  3. bei einem definierten Niveau schaltet der Bandantrieb ein (alternativ: zeitgesteuert)
  4. der Trägergurt transportiert ein Stück sauberes Filtervlies auf die Filterfläche
  5. das Niveau der Flüssigkeit nimmt wieder ab
  6. ein Schlammbehälter oder eine Aufwickeleinheit (Option) nehmen das verschmutzte Filtervlies auf

Kompaktfilter KF (PDF)

Kompaktfilter KF 200 (PDF)

Kompaktfilter KF 400 (PDF)


Kompaktfilter KF-E

  • KNOLL-Kompaktfilter KF-E sind Bandfilter zum Reinigen von Kühlschmierstoffen (KSS) spanabhebender Bearbeitungsverfahren
  • Verwendung als eigenständige Reinigungseinheit oder in Kombination mit Späneförderern (z.B. an Bearbeitungszentren)
  • Lokaler (für eine Werkzeugmaschine) oder zentraler Einsatz (für mehrere Werkzeugmaschinen) möglich
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Eigenschaften

  • Kompakte Bauweise
  • Gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Höherer hydrostatischer Druck im Vergleich zu Flachbettfiltern
  • Räumleisten und Abstreifer
  • Endlos-Filterband 
  • Keine Verschleppung von Kühlschmierstoff durch Filtervlies

Funktion

Filterprozess

  1. Schmutzflüssigkeit strömt seitlich durch den Einlaufkasten in die Filtermulde
  2. Das Filterband hält die Schmutzpartikel beim Durchströmen zurück
  3. Die Schmutzpartikel bilden einen Filterkuchen, der auch kleinste Schmutzpartikel abscheidet
  4. Die Reinflüssigkeit sammelt sich im Reintank

Regenerationsprozess

  1. Der wachsende Filterkuchen erhöht den Strömungswiderstand
  2. Das Flüssigkeitsniveau in der Filtermulde steigt an
  3. Bei einem definierten Niveau schaltet der Bandantrieb ein (alternativ: zeitgesteuert)
  4. Der Trägergurt transportiert ein Stück sauberes Filterband auf die Filterfläche
  5. Das Niveau der Flüssigkeit nimmt wieder ab
  6. Eine Abbürst- und eine Rückspüleinrichtung reinigen das Filterband

Kompaktfilter-KF-E (PDF)


Rückspülfilter Turbo

Der Rückspülfilter TURBO dient zum Reinigen von Kühlschmierstoffen (KSS) spanabhebender Bearbeitungsverfahren (z.B. Fräsen, Drehen, Bohren). Das modulare System er­laubt sowohl den dezentralen Einsatz an Einzelmaschinen als auch den Einbau in Zentralanlagen. Der Filter arbeitet nach dem Rückspülprinzip und benötigt keine Filterverbrauchsstoffe. Zur Behandlung der konzentrierten Rückspülflüssigkeit eignen sich vornehmlich Schlammförderer mit integriertem Kratzband, die als Sedimentationsbecken, Austragsförderer und Flüssigkeitspuffer dienen. Bei Bedarf ergänzt eine Badpflege im Nebenstrom (z.B. Bandfilter oder Zentrifuge) die Anlage, um die Aufkonzentration nicht sedimentierter Feinstpartikel zu vermeiden.

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Eigenschaften

  • modulares System
  • breites Anlagenspektrum realisierbar
  • gute Erweiterbarkeit
  • einfache, servicefreundliche Konstruktion
  • keine Filterverbrauchsstoffe notwendig

Funktion

Filtern

Schmutzflüssigkeit strömt durch den Zulauf tangential in den äußeren Teil des Filterkörpers. Die Zentrifugalkraft scheidet einen Teil der Feststoffe an der äußeren Gehäusewand ab. Nach dem Durchströmen durch das Filterelement, das weitere Partikel zurückhält, gelangt die Flüssigkeit in den Reinbereich und schließlich in den Auslauf. Auf dem Filterelement bildet sich ein Filterkuchen, der auch sehr kleine Partikel abscheidet. Durch den vorhandenen Flüssigkeitsdruck komprimiert die Luft im Rückspülpuffer und füllt sich mit Reinflüssigkeit.

Re­ge­ne­rie­ren

Der dicker werdende Filterkuchen bewirkt einen abnehmenden Volumenstrom durch das Filterelement. Bei Erreichen eines einstellbaren Differenzdrucks zwischen Schmutz­ und Rein­flüssigkeit beginnt die Regenerationsphase: Das Abschlamm­ventil öffnet bei gleichzeitigem Schließen des Reinflüssigkeit­auslaufs. Die Luft im Rückspülpuffer entspannt sich und drückt die Flüssigkeit durch eine drehbare Rückspüldüse von innen durch das Filterelement. Dadurch löst sich der Filterkuchen und gelangt durch das Abschlammventil in die Aufbereitungsanlage (z.B. Sedimentationsbecken oder Bandfilter).

Rückspülfilter Turbo (PDF)


Vakuumfilter VL

Der Vakuumfilter VL ist ein Hochleistungsfilter zum Reinigen von Kühlschmierstoffen (KSS) spanabhebender Bearbeitungsverfahren, insbesondere für Schleifprozesse. Je nach Anforderung können dabei auch mehrere Filterelemente für Einzelmaschinen (lokal) oder Maschinengruppen (zentral) zum Einsatz kommen. Die besondere Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus der hohen Energieeffizienz, dem geringen KSS-Verlust und den niedrigen Entsorgungskosten.

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Eigenschaften

  • Erzeugung von purem Konzentrat mit geringer Restfeuchte, im Standard ohne Filterhilfsmittel
  • optimierte Filterleistung, Filterqualität und Energieeffizienz durch ausgefeiltes Regelsystem
  • kontinuierlicher Filtervorgang ohne Rückspülunterbrechung
  • Zwangsentgasung des KSS im Filter
  • universell einsetzbar für unterschiedliche Bearbeitungsverfahren, Werkstoffe und KSS
  • problemloser Austrag von Leichtmetallspänen

Funktion

Fil­ter­pro­zess

Die Schmutzflüssigkeit strömt durch den Einlaufkasten in den Filter. Sie läuft dann durch das Filterband in die Filterkammer. Von dort fördert eine Filterpumpe das gereinigte Medium in den Reintank. In der Filterkammer erzeugt die Vakuumpumpe einen Unterdruck. Durch die hohe Druckdifferenz an der Filterfläche entsteht auf dem Filterband ein dicker Filterkuchen (Konzentrat), der selbst als Filtermedium dient und kleinste Schmutzpartikel abscheidet. Filter- und Vakuumpumpe sind bedarfsgesteuert geregelt und sorgen für einen beruhigten, gleichmäßigen Filtervorgang.

Filterband – Re­ge­ne­ra­ti­on

Mit zunehmendem Filterkuchen sinkt die Durchlässigkeit der Filterfläche. Wenn die Vakuumpumpe ihre höchste Leistung erreicht hat, steigt das Niveau der Schmutzflüssigkeit bis zu einem definierten Höchststand an. Jetzt schaltet der Bandantrieb ein und befördert den Trägergurt zusammen mit dem Filterband ein Stück weiter. Damit gelangt durchlässiges Filterband auf die Filterfläche, der Volumenstrom durch die Filterfläche steigt wieder an. Die Vorschubstrecke variiert derart, dass der eingestellte Taktzyklus konstant bleibt.

Das Endlos-Filterband durchläuft folgende Stationen

  1. Filterstrecke (Abscheidung der Schmutzpartikel)
  2. Trocknungsstrecke (Entzug von Flüssigkeit aus dem Konzentrat)
  3. Abreinigung mit Luft oder Bürste (Entfernung des Konzentrats)
  4. Rückspülung (Entfernung der Restpartikel)

Vakuumfilter VL (PDF)


Vakuumfilter VLO

Der Vakuumfilter VLO dient zum Reinigen von Kühlschmierstoffen (KSS) für Schleifprozesse. Eine typische Anwendung ist das Profilschleifen mit Bearbeitungsöl. Durch die einfache Skalierbarkeit lässt sich die Filteranlage lokal für eine Einzelmaschine oder zentral für mehrere Maschinen einsetzen. Das Ergebnis ist auf jeden Fall sauberes Öl sowie pures, trockenes Konzentrat. Und das alles ohne die Verwendung von Filterhilfsmitteln. 

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Eigenschaften

  • Konzentrat mit geringer Restfeuchte
  • Kontinuierlicher Filtervorgang ohne Rückspülunterbrechung
  • Skalierung der Filterleistung von 300 bis 900 l/min (Öl) bei gleicher Grundfläche möglich
  • Nachträgliche Erweiterung einer Anlage möglich
  • Redundante Ausführung der Filtermodule möglich
  • Verschiedene Filterqualitäten pro Filtermodul möglich

Funktion

Filterprozess

Eine Hebepumpe fördert die Schmutzflüssigkeit in den Einlaufkasten. Von dort fließt sie durch das Endlosband gereinigt in die Filterkammer und anschließend in den Reintank. In der Filterkammer erzeugt die Filterpumpe einen Unterdruck. Durch die hohe Druckdifferenz an der Filterfläche entsteht auf dem Endlosband ein dicker Filterkuchen (Konzentrat). Dieser wirkt selbst als Filtermedium und scheidet kleinste Schmutzpartikel ab.

Filterband – Regeneration

Der zunehmende Filterkuchen erhöht den Strömungswiderstand durch die Filterfläche. Dadurch steigt der Unterdruck in der Filterkammer. Erreicht er einen definierten Wert, schaltet der Bandantrieb ein und befördert das Endlosband ein Stück weiter. So gelangt durchlässiges Endlosband auf die Filterfläche, der Volumenstrom steigt wieder an. 

Das Endlos-Filterband durchläuft folgende Stationen: 

  1. Filterstrecke (Abscheidung der Schmutzpartikel) 
  2. Trocknungsstrecke (Entzug von Flüssigkeit aus dem Konzentrat) 
  3. Abbürsteinrichtung (Entfernung der Grobpartikel) 
  4. Rückspüleinrichtung (Entfernung der Feinstpartikel) 

Vakuumfilter-VLO (PDF)


Vakuumfilter VLX

Der Vakuumfilter VLX ist ein Hochleistungsfilter zum Reinigen von Kühlschmierstoffen (KSS) spanabhebender Bearbeitungsverfahren, insbesondere für Schleifprozesse. Durch die hohe Filterleistung ist das Produkt idealer Bestandteil eines zentralen Reinigungssystems für mehrere Maschinen. Die besondere Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus der hohen Energie-Effizienz, dem geringen KSS-Verlust und den niedrigen Entsorgungskosten.

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Eigenschaften

  • Erzeugung von purem Konzentrat mit geringer Restfeuchte ohne Filterhilfsmittel
  • optimierte Filterleistung, Filterqualität und Energie-Effizienz durch intelligentes Regelsystem
  • problemloser Austrag von Spänen, auch von Leichtmetallen
  • nahezu konstante Filterqualität ohne Ausreißer
  • kontinuierlicher Filtervorgang ohne Rückspülunterbrechung
  • Zwangsentgasung des KSS im Filter, wahlweise unterstützt durch Hochtank-System
  • universell einsetzbar für unterschiedliche Bearbeitungsverfahren, Werkstoffe und KSS

Funktion

Fil­ter­pro­zess

Die Schmutzflüssigkeit strömt durch den Einlaufkasten in den Boden des Schmutztanks und steigt an. In der Filterkammer erzeugen die Vakuumpumpen einen Unterdruck. Die Flüssigkeit läuft durch das Filterband, das die Schmutzpartikel zurückhält, in die Filterkammer. Es entsteht ein dicker Filterkuchen (Konzentrat), der selbst als Filtermedium dient und kleinste Schmutzpartikel abscheidet. Eine Filterpumpe befördert die gereinigte Flüssigkeit in den Reintank. Filter- und Vakuumpumpe sind so geregelt, dass das System möglichst nur die maximal notwendige Flüssigkeitsmenge filtert.

Filterband – Re­ge­ne­ra­ti­on

Mit zunehmendem Filterkuchen sinkt die Durchlässigkeit der Filterfläche und das Niveau der Schmutzflüssigkeit steigt an. Bei einem definierten Füllstand schaltet der Bandantrieb ein und befördert den Trägergurt zusammen mit dem Filterband ein Stück weiter. Damit gelangt durchlässiges Filterband auf die Filterfläche, der Volumenstrom steigt und das Niveau der Schmutzflüssigkeit nimmt wieder ab.

Das Filterband durchläuft folgende Stationen

  1. Vorfiltereinrichtung (Vorbelegung des Bandes mit einem dünnen Schmutzkuchen)
  2. Filterstrecke (Abscheidung der Schmutzpartikel)
  3. Trocknungsstrecke (Entzug von Flüssigkeit aus dem Konzentrat)
  4. Abblas-Düse bzw. Abklopf-Welle (Trennung des Konzentrats vom Band)
  5. Spüldüse (Trennung der Restpartikel vom Band)

Vakuumfilter VLX (PDF)


Vakuumrotationsfilter VRF

Reinigen von Kühlschmiermitteln, Emulsionen und Schneidölen ohne Filterverbrauchsstoffe. Aufstellung an Werkzeugmaschinen für Einzelmaschinen, Maschinengruppen und Zentralanlagen.

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Funktion

Eine Vakuumpumpe, die direkt mit der Innenkammer einer Filtertrommel verbunden ist, saugt das Medium ins Trommelinnere. Hierbei werden die Schmutzpartikel an der Oberfläche der Filtertrommel über ein Feinstgewebe zurückgehalten. Das Vakuum steigt durch den Widerstand des sich aufbauenden Filterkuchens an. Bei Erreichen eines einstellbaren Unterdrucks erfolgt die Trommelspülung automatisch. Eine installierte Kratzerkette trägt den Schlamm aus. Die Anlage kann über eine SPS-Steuerung oder direkt von der Bearbeitungsmaschine gesteuert werden.

Vakuumrotationsfilter-VRF (PDF)

Vakuumrotationsfilter-VRF250 (PDF)


Schwerkraftbandfilter PF

KNOLL Schwerkraftbandfilter PF sind Bandfilter zum Reinigen von Kühlschmierstoffen (KSS) spanabhebender Bearbeitungsverfahren.

  • Verwendung als eigenständige Reinigungseinheit an Werkzeugmaschinen oder in Kombination mit Späneförderern
  • In der Regel lokaler Einsatz (für eine Werkzeugmaschine)
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Eigenschaften

  • Gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Wartungs- und verschleißarm
  • Einfacher Aufbau, leichter Zugang zu allen Bauteilen
  • Universell einsetzbar für unterschiedliche Bearbeitungsverfahren, Werkstoffe, Kühlschmierstoffe, Volumenströme und Reinheitsgrade

Nutzen

  • Kurze Amortisationszeit
  • Geringe Betriebskosten
  • Hohe Wartungsfreundlichkeit
  • Einfache Auslegung und Planung

Beschreibung

Fil­ter­pro­zess

  1. Schmutzflüssigkeit fließt über den Einlaufkasten in die Filtermulde
  2. Das Filtervlies hält die Schmutzpartikel beim Durchströmen zurück
  3. Die Schmutzpartikel bilden einen Filterkuchen, der auch kleinste Schmutzpartikel abscheidet
  4. Die Reinflüssigkeit sammelt sich im Reintank

Regenerationsprozess

  1. Der wachsende Filterkuchen erhöht den Strömungswiderstand
  2. Das Flüssigkeitsniveau in der Filtermulde steigt an
  3. Bei einem definierten Niveau schaltet der Bandantrieb ein (alternativ: zeitgesteuert)
  4. Der Trägergurt transportiert ein Stück sauberes Filtervlies auf die Filterfläche
  5. Das Niveau der Flüssigkeit nimmt wieder ab
  6. Ein Schlammbehälter nimmt das verschmutzte Filtervlies auf

Schwebekraftbandfilter PF (PDF)


Hydrostatfilter HL

Der Hydrostatfilter HL ist ein Vliesfilter zum Reinigen von Kühlschmierstoffen (KSS) spanabhebender Bearbeitungsverfahren. Er findet Verwendung als eigenständige Reinigungseinheit (z.B. beim Schleifen) oder als Ergänzung zu Späne-Transportsystemen. Die Kombination von Vakuumtechnik und Filtervlies reduziert die Betriebskosten durch den geringen Vliesverbrauch und den reduzierten KSS-Verlust.

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Eigenschaften

  • Wenig Restfeuchte im Vlies- und Schmutz-Austrag, dadurch geringer KSS-Verlust und Reduzierung der Entsorgungskosten
  • Geringer Vliesverbrauch
  • Hohe Filterfeinheit
  • Problemloser Austrag von Spänen, auch von Leichtmetall
  • Universell einsetzbar für unterschiedliche Bearbeitungsverfahren, Werkstoffe und KSS

Funktion

Die Schmutzflüssigkeit strömt durch den Einlaufkasten in den Filter. Sie läuft dann durch das Filtervlies in die Filterkammer. Von dort strömt das gereinigte Medium in den Reintank. In der Filterkammer erzeugt die Vakuumpumpe einen Unterdruck. Durch die hohe Druckdifferenz an der Filterfläche entsteht auf dem Filtervlies ein dicker Filterkuchen (Konzentrat), der selbst als Filtermedium dient und kleinste Schmutzpartikel abscheidet. Der zunehmende Filterkuchen verursacht einen abnehmenden Volumenstrom durch die Filterfläche, das Niveau der Schmutzflüssigkeit steigt an. Bei einem definierten Niveau schaltet der Bandantrieb ein und befördert den Trägergurt zusammen mit dem Filtervlies ein Stück weiter. Damit gelangt sauberes Filtervlies auf die Filterfläche, der Volumenstrom steigt an und das Niveau der Schmutzflüssigkeit nimmt wieder ab. Nach dem Austritt aus der Schmutzflüssigkeit läuft das Filtervlies über die Trocknungsstrecke. Die  durchströmende Luft entzieht dem Vlies und Schmutz einen Großteil der Feuchtigkeit, bevor sie in den Schlammbehälter gelangen. Optional gibt es einen Abstreifer, der den Hauptteil des Schmutzes in den Schlammbehälter abstreift zusammen mit einer Aufwickeleinheit für das verbrauchte Vlies.

Hydrostatfilter-HL (PDF)


Hydrozyklon F 60

Abscheiden sedimentierfähiger Feststoffe aus niedrigviskosen Flüssigkeiten wie Wasser und Emulsionen. Aufstellung als eigenständige Reinigungseinheit an Feinstbearbeitungsmaschinen.

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Funktion

Durch tangentiales Einströmen der Flüssigkeit entsteht ein Primärwirbel. Die schwereren Teilchen in der Flüssigkeit werden durch Fliehkraft an die Wandung des Zyklongehäuses gedrängt. Durch die Verjüngung des kegeligen Zyklongehäuses entsteht im unteren Bereich ein Sekundärwirbel, der in entgegengesetzter Richtung den gereinigten Kühlschmierstoff zurückleitet. Die Schmutzteilchen werden über die Unterlaufdüse zusammen mit geringem Flüssigkeitsanteil (ca. 1,5 l/min) ausgeschieden. Der Zulaufdruck muss ca. 2 bar betragen.

Hydrozyklon-F60 (PDF)


Späneabscheider CS

KNOLL Späneabscheider CS sind Einrichtungen zum Abscheiden von kurzen Spänen, die das Förderband eines Scharnier- oder Plattenbandförderers nicht zurückhalten kann.

  • Einsatz als Vorabscheider zum Reduzieren der Späneverschleppung auf einen nachgeschalteten KSS-Filter
  • Einsatz als eigenständige Reinigungseinheit für geringe Reinheitsanforderungen an den KSS
  • Geeignet für Späne ab einer Dichte von 2,7 g/cm3 in wassermischbarem KSS
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Funktion

Abschneiden

  1. Die Hebepumpe fördert das Späne-/KSS-Gemisch tangential in den Späneabscheider
  2. Die Zentrifugalkraft fördert die Späne nach außen (Primärwirbel), bevor sie nach unten in den Spänebunker gelangen
  3. Ein Sekundärwirbel steigt nach oben und der KSS verlässt den CS zur KSS-Aufbereitung

Entleeren

  1. Zyklisches Öffnen des Ablassventils
  2. Ausspülen der angesammelten Späne aus dem Spänebunker auf das Förderband

Kombinationsmöglichkeiten

Für weitere Anforderungen kombinieren wir den Späneabscheider auf Wunsch mit
• Förderanlagen zum Transportieren der Späne
• Filteranlagen zum Reinigen des KSS und Versorgen der Werkzeugmaschine

Späneabscheider-CS (PDF)